Archiv für November, 2011

Am WeltAidsTag (Donnerstag, 1.12.2011) bieten die Münchner HIV-Schwerpunktpraxen und die Münchner Aids-Hilfe kostenlos einen HIV-Test und Beratung.

 

Die große Mehrzahl der HIV-Infizierten in München wird in spezialisierten Praxen betreut, den sogenannten HIV-Schwerpunktpraxen. Die HIV-Schwerpunktärzte sind in der Regel neben ihrer Spezialisierung auf HIV und Hepatitis auch hausärztlich tätig. Dies gewährleistet nicht nur die umfassende medizinische Versorgung der HIV-Infizierten, sondern bietet den Patienten auch Schutz vor Diskriminierung. Vorurteile und Ablehnung in Beruf und Privatleben gehören nämlich leider immer noch zum Alltag von HIV-Positiven.   

 

Die Aktion „Offene Tür für HIV-Test“ ist eine Initiative der Münchner Schwerpunktärzte. Plakate in Apotheken und den Arztpraxen machen auf die Aktion aufmerksam, ein Flyer nennt die teilnehmenden Praxen und die Münchner Aids-Hilfe. Personen, die sich testen lassen wollen, sollten nach Möglichkeit einen Termin vereinbaren.

 

Liste der Teilnehmenden Praxen

http://www.muenchner-aidshilfe.de/index.php?ord=welt-aids-tag&dat=hivtest

 

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Der 15. Wiener Regenbogenball wird am Samstag, den 11. Februar 2012 im Parkhotel Schönbrunn stattfinden, wo die umfangreichen, über ein Jahr dauernden Renovierungsarbeiten rascher als erwartet abgeschlossen worden sind. Die HOSI Wien freut sich, dass der Ball zum 15-Jahr-Jubiläum quasi “nach Hause” zurückkehrt – immerhin haben bis auf drei bisher alle Bälle an dieser bewährten Adresse in Hietzing stattgefunden. Die Gäste werden sich über die in neuem Glanz erstrahlenden Räumlichkeiten freuen. Stammgäste des Balls, die das Hotel von früher kennen, werden aus dem Staunen nicht herauskommen. 

Eröffnung des Wiener Regenbogenballs 2010

Der historische Ballsaal ist in seinem denkmalgeschützten Zustand erhalten, verfügt aber über ein nagelneues Tanzparkett. Weiters wartet das Hotel mit runderneuerten Räumlichkeiten auf, darunter Highlights wie die neue Gloriette-Bar mit Ausblick in die Schönbrunner Alleen, der vergrößerte Wintergarten oder der neue, 300 m2 große zusätzliche Saal Österreich-Ungarn. Die stilvolle Innenarchitektur ist sehr gelungen, von Böden mit weiß-schwarzen Steinfliesen oder edlen Parketten, gediegenen Holztäfelungen an den Wänden bis zu Kristalllustern und einer durchgängig gelungenen Lichtstimmung, ja sogar die neuen Toilettanlagen haben Flair. Historische Elemente wie die Deckenmalereien im ehemaligen Kaiser-Salon oder die Sisi- und Kaiser-Gemälde wurden geschickt in die Neugestaltung integriert.

Bewährtes und Neues

Aber nicht nur die Räumlichkeiten warten beim 15. Wiener Regenbogenball mit einer Symbiose aus Tradition und Moderne auf. Auch das künstlerische Programm setzt auf eine Kombination von Bewährtem und Neuem. Als musikalische Fixpunkte garantieren wieder die Wiener Damenkapelle Johann Strauss, A-Live und Desert Wind gute Unterhaltung. Die unvergleichliche Lucy McEvil führt diesmal nicht nur durch den Abend, sondern präsentiert auf der Cabaretbühne ausgewählte Schmankerln lesbisch-schwuler Kleinkunst. Die Rounder Girls lassen es sich nicht nehmen, sich im Jubiläumsjahr als Gratulantinnen einzustellen und wie beim allerersten Ball die Mitternachtseinlage zu gestalten. Tanzmeister Wolfgang Stanek choreografiert die feierliche Eröffnung des Regenbogenball-Komitees und leitet auch wieder die Publikumsquadrille an. Im Rahmen der Eröffnung darf natürlich auch die Tanzeinlage der Formation Les Schuh Schuh nicht fehlen, die – das dürfen wir getrost versprechen – wieder für Heiterkeit und Begeisterung beim Publikums sorgen wird. Die DJanes von resis.danse werden einen eigenen Dancefloor mit Tanzmusik bespielen, DJ L Rock wird in der Solid Gold Disco für die richtigen Beats sorgen.

Günstige Kartenpreise

Was viele auch sehr freuen wird: Die Preise für Eintrittskarten und Tischreservierungen können gegenüber der Hofburg – dem ursprünglich geplanten Veranstaltungsort – deutlich günstiger angeboten werden. Im Vorverkauf kosten Eintrittskarten € 48,– (ermäßigt: € 33,–, Mitglieder der HOSI Wien oder der Bundesländer-Vereine: € 40,–), Tischkarten im Maria-Theresia-Salon (vormals Wintergarten), Johann-Strauss-Salon und im Saal Österreich-Ungarn € 15,– sowie im Ballsaal € 27,– und € 37,–.

Der Vorverkauf startet am 7. November 2011 auf www.regenbogenball.at/ticketshop, im Gugg, in der Buchhandlung Löwenherz und der Tanzschule Stanek.

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Schlechter Start für die Bundesstiftung Magnus-Hirschfeld
Zivilgesellschaft darf nur zuschauen

Zur Errichtung der Bundesstiftung Magnus Hirschfeld durch Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger erklärt Manfred Bruns, Sprecher des Lesben- und Schwulenverbandes (LSVD):

Der Lesben- und Schwulenverband (LSVD) wünscht der Stiftung und dem nun ernannten Stiftungsvorstand Jörg Litwinschuh viel Erfolg.

Die Errichtung steht bislang aber unter keinem guten Stern. Es ist enttäuschend, dass das Bundesjustizministerium keinen einzigen der inhaltlichen Kritikpunkte des LSVD zu Zweckbestimmung und Struktur der Stiftung aufgegriffen hat, und dann auch noch versucht, den LSVD in seiner Öffentlichkeitsarbeit zu vereinnahmen. Das ist alles andere als guter Stil.

Vollkommen unverständlich ist, dass das gesamte Verfahren hinter verschlossenen Türen erfolgt. Es hat an keiner Stelle einen auch nur annähernd transparenten Konsultationsprozess mit der Zivilgesellschaft stattgefunden. Der LSVD wird darauf dringen, dass hier in Zukunft mit offenen Karten gespielt wird.

Im Ergebnis hat die Bundesstiftung nun eine Satzung, die halbherzig ist und
dem Geiste des Namensgebers nicht entspricht: Die Gremien sind nicht
geschlechterparitätisch ausgerichtet, in der Satzung und den Gremien werden
trans- und intersexuelle Menschen nicht erwähnt. Zudem fehlt abweichend von
den Konzepten früheren Initiativen der Aufgabenbereich der internationalen
Menschenrechtsarbeit.

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Der Stadtrat der Landeshauptstadt München hat die Regelfinanzierung von rosaAlter, der Beratungs- und Vernetzungsstelle für ältere Lesben, Schwule und Transgender beschlossen. Nachdem das rosaAlter-Projekt seit dem Ende der Modellphase im Februar für 2011 nur aus Restmitteln finanziert wurde, wird es ab 2012 zu einem dauerhaften Angebot in der Stadt. 

 

Für den Träger Münchner Aids-Hilfe freut sich Geschäftsführer Thomas Niederbühl über den Stadtratsbeschluss: „Bereits in der dreijährigen Modellphase ist deutlich geworden, dass mit rosaAlter ein Defizit sowohl in der städtischen Altenhilfe als auch in der Versorgung der Community geschlossen werden konnte. Den Stadtratsbeschluss für die Regelförderung verstehen wir als eine Anerkennung der besonderen Kompetenz unseres Angebots. Denn die Mitarbeiterin und der Mitarbeiter von rosaAlter sind nicht nur mit der Lebenssituation von Lesben, Schwulen und Transgender gut vertraut, sie können auch auf die lange professionelle Erfahrung der Aids-Hilfe in der Versorgung und Begleitung zurückgreifen. Mit rosaAlter hat der Stadtrat somit einen wichtigen Baustein in der Versorgung von älteren Lesben, Schwulen und Transgender gesichert.“

 

Kurzinformationen zu rosaAlter

 

rosaAlter ist: 

Münchens Beratungsangebot und Vernetzungsstelle für ältere Lesben, Schwule und Transgender. 

 

rosaAlter bietet: 

- Beratung und Unterstützung für homosexuell und transgender lebende Seniorinnen und Senioren, die in Fragen rund um das Älterwerden Unterstützung benötigen.

- Eine barrierefreie Wohnung für bis zu sieben ältere schwule Männer in der Lindwurmstr. 71

 

rosaAlter wird unterstützt:

Vom Bayerischen Staatsministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familien und Frauen, der Landeshauptstadt München sowie privaten Stiftungen.

 

rosaAlter

Lindwurmstr. 71, 80337 München

Ansprechpartner: Diana Zambelli, Simone Koschewa, Peter Priller

mail: vorname.nachname@rosa-alter.de

Tel. 089/54333-0

www.rosa-alter.de

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