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Anlässlich des Welt-AIDS-Tages erklärte der Vorsitzende des Arbeitskreises der Lesben und Schwulen in der SPD (Schwusos), Ansgar Dittmar:

Am Welt-AIDS-Tag wird traditionell der Menschen gedacht, deren Leben sich durch HIV und AIDS grundlegend verändert hat sowie derjenigen, die den Kampf gegen diese Krankheit verloren haben. Jedes Jahr infizieren sich rund 2.700 Menschen in Deutschland mit dem HI-Virus. 2 700 Einzelschicksale, die die Betroffenen und ihre Angehörigen grundlegend treffen und ihr Leben verändern.

Diese Infektionsraten lassen aufmerken und sollten zum politischen Handeln auffordern. Mehr Prävention, mehr Aufklärung sollte die Reaktion sein. Die Bundesregierung und die konservativ-liberalen Landesregierungen reagieren jedoch mit Reduzierung und Ausgrenzung. So wurden beispielsweise in Sachsen im Doppelhaushalt 2011/2012 die Mittel zur Bekämpfung der HIV/AIDS-Erkrankung um 120.000 Euro gekürzt – ohne Rücksicht auf die Infektionsraten. Die Bundesregierung hat in Ihrem Bundeshaushalt 2012 ebenso
eine Kürzung von einer Million Euro im Bereich der HIV/AIDS-Bekämpfung in Osteuropa vorgesehen.

Mit dieser vollkommen verfehlten Politik handeln CDU und FDP nicht nur fahrlässig. Sie handeln auch volkswirtschaftlich töricht. Prävention und aktive Bekämpfung von HIV und AIDS führen nicht nur zu einer Reduzierung von Neuinfektionen, sie vermeiden damit auch die enormen Folgekosten.

Wir brauchen gezielte Aufklärung, Prävention, Solidarität, einen umfassenden Diskriminierungsschutz der Betroffenen sowie eine pharmaunabhängige Forschung in Deutschland. Wir müssen aus dem HIV/AIDS-Nationalplan der rot-grünen Bundesregierung aus 2009 Schlüsse ziehen und für eine staatliche, zwischenmenschliche und gesellschaftspolitische Zusammenarbeit werben, die an HIV/AIDS erkrankte Menschen ins Leben einfügt anstatt auszugrenzen und ihnen ein Leben in der Gesellschaft auf allen Ebenen
ermöglicht.

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Schlechter Start für die Bundesstiftung Magnus-Hirschfeld
Zivilgesellschaft darf nur zuschauen

Zur Errichtung der Bundesstiftung Magnus Hirschfeld durch Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger erklärt Manfred Bruns, Sprecher des Lesben- und Schwulenverbandes (LSVD):

Der Lesben- und Schwulenverband (LSVD) wünscht der Stiftung und dem nun ernannten Stiftungsvorstand Jörg Litwinschuh viel Erfolg.

Die Errichtung steht bislang aber unter keinem guten Stern. Es ist enttäuschend, dass das Bundesjustizministerium keinen einzigen der inhaltlichen Kritikpunkte des LSVD zu Zweckbestimmung und Struktur der Stiftung aufgegriffen hat, und dann auch noch versucht, den LSVD in seiner Öffentlichkeitsarbeit zu vereinnahmen. Das ist alles andere als guter Stil.

Vollkommen unverständlich ist, dass das gesamte Verfahren hinter verschlossenen Türen erfolgt. Es hat an keiner Stelle einen auch nur annähernd transparenten Konsultationsprozess mit der Zivilgesellschaft stattgefunden. Der LSVD wird darauf dringen, dass hier in Zukunft mit offenen Karten gespielt wird.

Im Ergebnis hat die Bundesstiftung nun eine Satzung, die halbherzig ist und
dem Geiste des Namensgebers nicht entspricht: Die Gremien sind nicht
geschlechterparitätisch ausgerichtet, in der Satzung und den Gremien werden
trans- und intersexuelle Menschen nicht erwähnt. Zudem fehlt abweichend von
den Konzepten früheren Initiativen der Aufgabenbereich der internationalen
Menschenrechtsarbeit.

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Hallo liebe Freunde und Besucher der schwul-lesbischen Presse,

mit der Webseite: www.schwule-senioren.org habe wir eine neue Kommunikations-Plattform für ältere Schwule geschaffen.

Jeder der Lust hat mit anderen 40+ Schwulen aus dem deutschsprachigen Raum in Kontakt zu treten, kann sich dort kostenlos registrieren und auf die Suche nach neuen oder auch alten Freunden gehen.

Auf der Community-Webseite können sich auch Gruppen anmelden, um sich mit anderen Altengruppen zu vernetzen.

Wir würden uns freuen, wenn Ihr die Adresse von www.schwule-senioren.org einfach weitergebt, empfehlt.

Wir sagen jetzt schon mal Danke dafür.

Die Webseite Schwule Senioren

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Update

Liebe Besucher der schwul-lesbischen Presse, leider hatten wir in der Datenbank einen Fehler, daher mußten wir unsere Webseite neu installieren.

Bitte habt Verständnis dafür, wir sind bemüht ältere Meldungen wieder zu rekonstruieren.

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